Unternehmenslogo
Der Begriff Logo hat sich verallgemeinert, bezeichnete er vormals nur Schriftzüge
- das Wort, griechisch Logos - so schließt er heute oft auch Symbole mit ein, die
in der Semiotik "Unternehmens-Zeichen" bzw. Signets / Siegele heißen.
Das Logo als zentraler Identitäts- und Kommunikationsträger
Ein Logo ist ein "alphabetisches oder numerisches oder aus beiden kombiniertes
Erkennungsmerkmal einer Institution", dem eine wichtige Identifikations-, Identitäts-
und Kommunikationsfunktion zukommt.
Es ist "das Gesicht der Institution", welches in kurzer Form den Charakter, grundsätzliche
Positionen, Werte, Ansprüche und Leistungen nach innen und außen transportiert.
Im Erscheinungsbild (Corporate Design oder Corporate Identity) einer Institution -
handelt es sich nun um ein Wirtschaftsunternehmen oder eine politische Partei –
kommt ihm daher eine zentrale Bedeutung zu, welche (auch) über den Erfolg oder
Misserfolg einer Institution entscheidet.
Ein gutes Unternehmenslogo sollte :
Ein Unternehmenslogo kann aus einem oder mehreren Buchstaben, einem Bild oder
auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen.
Im Zusammenhang mit einem Logo wird die Marke als Wortmarke spezifiziert.
Für die Erstellung eines Logos sollten folgende Grundsätze berücksichtigt werden:
1.) Die Verständlichkeit
Ein Logo kann die Bedeutung eines Namens unterstreichen oder auf die
Tätigkeit des Unternehmens hinweisen. Dies kann durch ein grafisches
Symbol und / oder die Auswahl des passenden Schriftzuges geschehen
Wird der Unternehmensname und / oder der Markenname mit einem
grafischen Zeichen kombiniert, so spricht man von einer Wort-Bild-Marke.
2.) Die Unverwechselbarkeit
Ein Logo transportiert das Unternehmens-Image.
Es wird umso schwieriger eine eigene Identität oder ein Unternehmensprofil
zu etablieren, wenn das Logo bereits von anderen Assoziationen besetzt ist.
Man läuft Gefahr, übersehen oder verwechselt zu werden.
Außerdem können bei unzureichender Unverwechselbarkeit auch rechtliche
Probleme entstehen.
3.) Die Einprägsamkeit
Hier sollte "Keep It Short and Simple" gelten - was einfach ist, ist einfach zu merken.
Erfolgreiche Unternehmenslogos wie die von VW, Opel, Nike oder Apple sind so
einfach, dass sie fast jeder auswendig nachzeichnen kann.
4.) Die Reproduzierbarkeit
Farbenfrohe Logos sind technisch kein Problem.
Man sollte jedoch beachten, dass ein gutes Unternehmens-Logo vor allem auf
Logolabels von Produkten gut erkennbar sein, aber auch als Fax, als Stempel,
aus Entfernung, auf einem T-Shirt oder auch auf Kugelschreibern noch gut aussieht.
Ein Unternehmens-Logo ist das Hinweisschild zu einem Unternehmen – keine
Illustration.
Gute Logos genügen höchsten Anforderungen und sind auch in einer Breite
Von 20mm oder noch kleiner deutlich les- und erkennbar.
Damit ein Logo diesen Anforderungen gerecht wird, bedarf es einiger
Kompromisse, z.B. Abkürzungen und Reduktion auf ein Optimum.
Der gern und viel zitierte Spruch "Weniger ist mehr" trifft hier gut zu.
5.) Die Anforderungen
Ein Logo enthält Haupt- und Nebenelemente.
Hauptelemente sind : der Unternehmensname
die angebotenen Leistungen
oder das angebotene Produkt
Nebenelemente sind : grafische Elemente
ein Slogan
oder eine Identitätsaussage
Schon bekannte Unternehmen können es sich leisten mit reinen Bildzeichen (Signet)
zu werben. Ein Unternehmen, das erst bekannt werden will, wird auch im Logo
zumindest auf den Unternehmensnamen, das Produkt oder die angebotene Leistung
Bezug nehmen müssen.
Für die Wiedererkennbarkeit kann das Unternehmenslogo z.B. auf Logolabels mit
einer Webseite – Telefonnummer – Adresse erweitert werden.